30 Jahre Streitbeilegungserklärung
Am 11. Juni 2022 wurde in einer feierlichen Zeremonie im Bozner Stadttheater der Abgabe der Streitbeilegungserklärung , die vor genau 30 Jahren erfolgte, gedacht. Der 11. Juni 1992 war der formale Akt, mit dem der internationale Streit um Südtirol vor der UNO beendet wurde. Österreich und Italien haben den Streit nach der Anerkennung und Umsetzung des Pariser Vertrages gemeinsam beigelegt.
Die anwesenden Ehrengäste hielten bedeutende Reden, in denen sie Südtirol als Modell für die friedliche Beilegung von Streitigkeiten und die Bedeutung der Erhaltung der Autonomie für die Zukunft hervorhoben. Neben dem Landeshauptmann, Arno Kompatscher, betraten auch die Außenminister der Unterzeichnerstaaten des Pariser Vertrages, Italien und Österreich, Luigi Di Maio und Alexander Schallenberg, sowie der Sonderberichterstatter für Minderheitenfragen im UN-Menschenrechtsrat, Fernand de Varennes, auf die Bühne des Großen Saals.
Auch die damalige hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, leistete ihren Beitrag in Form einer Videobotschaft.
Begleitet und abgeschlossen wurde die Veranstaltung von den musikalischen Klängen des Herbert Pixner Projekts.























